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Frank Hennecke, Erwin Radek, Paul Schröder (Herausgeber), GYMNASIUM UND WELT.
Erschienen beim Verlag Book on Demands (BoD). ISBN 978-3-7357-9405-5
Preis: 28,- Euro

Gymnasium und Welt gibt einen Einblick in Biografien, Interessen, Stimmungslage und Anforderungen von Gymnasiasten der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, ihre Studienjahre und Berufserfahrungen, Einsichten und Rückblicke nach über 50 Jahren. Zunächst als Festschrift zum 50jährigen Abitur der Betreffenden gedacht, aber auch für andere aufschlussreich und lesenswert.



Strand und Dünen von der Promenade in Playa del Ingles aus gesehen

Nachdem wir in vergangenen Jahren schon mehrfach auf Gran Canaria waren, aber immer im Frühjahr, entschlossen wir uns in diesem Jahr zu einem Aufenthalt im Herbst, auch deshalb, weil viele unserer Bekannten, die wir auf Gran Canaria beim Volleyball kennen gelernt haben, berichteten, dass sie auch oft im November hier seien. In der Tat trafen wir schon eine halbe Stunde nach unserer Ankunft auf dem Weg zum Supermarkt die ersten Spieler auf dem Heimweg.

In unserem Appartement (Küche)


In der folgenden Zeit spielte Suchat auch täglich fleißig am Strand, während ich, da genügend Spieler zur Verfügung standen, mich aufs Zusehen beschränkte. Lediglich am letzten Tag unseres Aufenthalts erklärte ich mich bereit, ein paar Sätze mitzuspielen, was auch recht gut ging. Das Problem trat erst danach auf dem Heimweg in Form von schmerzenden Knien auf. So war ich froh, dass ich diesen Belastungstest erst am letzten Tag vollzogen hatte.

Suchat am Strand auf dem Heimweg


Das Wetter war gut, mal ein paar Wolken mehr, mal etwas mehr Wind, meist sonnig mit Tagestemperaturen zwischen 23 und 28 Grad.
Unser Rückflug verlief in etwa planmäßig, wenn auch das Flugzeug so voll war, dass Suchat und ich keine Plätze nebeneinander mehr bekamen. In Frankfurt angekommen humpelten wir dann durch den Flughafen: Suchat hatte sich irgendwelche Druckstellen in den Schuhen zugezogen und ich hatte ja die Probleme mit den Knien.
Am Tag nach unserer Rückkunft hatte ich am rechten Auge Symptome einer Netzhautablösung (fast genau vor einem Jahr hatte ich das am linken), so dass ich montags dann gleich in der Augenklinik zum Lasern war. Danach hatte ich dann noch eine starke Erkältung, die aber vorüber ist. Nun hoffen wir auf ruhige Feiertage, die wir auch Euch wünschen.


Reise nach Thailand im Februar 2013

Grüße aus dem Urlaub an die Zuhause-Gebliebenen:

Liebe Freunde und Verwandte,

aus Thailand grüßen wir Euch ganz herzlich.Nach fast vier Jahren sind wir wieder einmal hierher geflogen, vor allem, weil Suchat seine Familie besuchen möchte. Dort in seinem Heimatort soll auch Mitte Februar die Gedenkfeier für seinen vor drei Jahren verstorbenen Vater stattfinden. Die Hintergründe und Einzelheiten zu schildern, kann ich mir hier sparen, da ich sie im Buch über Suchat (« Suchat – Chronik einer eingetragenen Parterschaft »)  im Kapitel  « Gedenkfeier für Anuwat »  anläßlich der entsprechenden Feier für seinen verunglückten Bruder ausführlich beschrieben habe.

Mittlerweile verläuft der Urlaub in den vorhergesehenen Bahnen, die Anfänge hingegen standen unter keinem glücklichen Stern:

Bei der Planung der Reise habe ich für den Flug Suchats mit Thaiairways Bonuspunkte eingetauscht, so dass für sein Ticket nur die Gebühren und Steuern zu entrichten waren. Weiterhin stellte ich fest, dass ein normales Ticket (der billigsten Kategorie) bei Lufthansa zum entsprechenden Termin über hundert Euro billger war als eines bei Thaiairways. Da Suchat lieber am Fenster sitzt, ich lieber am Gang, er meistens sowieso die ganze Zeit schläft, schien es mir nicht weiter problematisch, ihn mit Thaiairways fliegen zu lassen und mich mit Lufthansa.

Diesen Entschluss habe ich mittlerweile aus mehreren Gruenden bereut:

Eigentlich sollten beide Flüge mit einer Zeitdifferenz von nur 90 Minuten stattfinden, so dass wir fast gleichzeitig in Bangkok eingetroffen wären. Durch den Einsatz des A 380 bei Thaiairways ab Dezember fiel allerdings der Abendflug bei Thaiairways weg, so dass die Differenz mehr als 8 Stunden betrug.

So konnte ich Suchat zwar zum Bahnhof Mannheim bringen, da aber das Parkhaus besetzt war, musste er sein Gepäck (Koffer, Reisetasche, Rucksack, insgesamt 30 kg) allein zum Zug transportieren. In Frankfurt machte ihm dann noch wegen des Gepäcks Thaiairways Schwierigkeiten. Er hat zwar die Silvercard von Thayairways, die erlaubt bis zu 30 kg mitzunehmen, aber der Angestellte fand dies nicht im Computer registriert, so dass er ihn nur mit 20 kg reisen lassen wollte. Durch Umschichten ins Handgepäck und Verhandlungen konnte er schließlich doch alles mitnehmen.

Bei meinem Flug musste ich feststellen, dass Lufthansa in ihrem A340 die Sitze derart eng stehen hat, dass es fast unmöglich ist, Zeitung zu lesen, wenn der Vordermann sich zurücklehnt. Die Lektüre der FAZ mit ihrem großen Format gab ich jedenfalls nach wenigen Minuten auf. Auch der übrige Service war nicht besonders, das Frühstücksbrötchen z.B. eisgekühlt. Mit Lufthansa werde ich nicht mehr nach Bangkok fliegen. Zumal Suchat berichtete, dass im A 380 sehr viel Platz gewesen sei. Im Bus vom Flughafen nach Pattaya hatte ich allerdings richtig viel Beinfreiheit.

Suchat konnte seinen Flug jedoch auch nicht richtig genießen, weil er sich eine Erkältung zugezogen hatte, die ganze Zeit husten musste und kaum schlafen konnte, außerdem Fieber hatte und fror.

Aus diesen Gründen war es um so ärgerlicher für ihn, dass er im Hotel in Jomtien nicht einchecken konnte. Ich hatte ihm zwar unseren Hotelgutschein mitgegeben, aber da auf diesem nur mein Name stand, akzeptierte dies der Rezeptionist nicht und war auch im Gegensatz zum anderen Personal im Hotel nach Suchats Aussagen recht unfreundlich. Suchat versuchte die Zeit bis zu meinem Eintreffen durch Schlafen am Strand zu ueberbrücken, aber da es zu regnen anfing, war auch dies nicht möglich.

Nachdem er in den folgenden zwei Tagen aber viel schlief, ging es ihm danach wieder gut und er konnte unseren Aufenthalt am Meer doch noch genießen.

Unser Zimmer im "Jomtien Palm Beach"                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Im Vordergrund Suchats Bett                                                                                                                                                          


Wir trafen uns öfter mit unserem Freund Karl am Strand, dessen Partner Suthat war allerdings nur selten zu sehen, da er gerade an einem Tennisturnier teilnahm. Karl und Suthat haben eine Wohnung in Pattaya und pflegen dort zu überwintern. 




Nach ein paar Tagen in Jomtien wechselten wir nach Bangkok. Eine der Hauptbeschäftigungen hier war, für Suchat neue Schuhe zu kaufen. In Deutschland hat er dabei immer große Schwierigkeiten, weil er so kleine Füße hat (Schuhgröße 39). Selbst hier in Bangkok machte dies Probleme, da sich ein Paar, das ihm gefiel, mit Größe 39 als noch zu groß erwies und 38 nicht erhältlich war.



Zufällig trafen wir später unseren Bekannten Amnard, der auch schon in Deutschland war (siehe Kapitel « Neue Freunde » im Buch über Suchat). Er lebt hier mit dem  Australier Ken Brady zusammen, mit dem er auch viel auf Reisen ist. Ken war auch schon öfter in Deutschland und lud uns, wie auch bei unseren früheren Aufenthalten hier, zum Abendessen in einem sehr guten Restaurant ein (siehe beigefügte Fotos).

 


Gestern Morgen reiste Suchat dann zu seiner Familie. Wir waren um 5 Uhr aufgestanden und verließen das Hotel nach sechs. Suchat hatte noch Geschenke für seinen Neffen und seine Nichte gekauft und entsprechend viel Gepäck. Wir luden die Sachen ins erste Taxi, das hielt. Als der Fahrer allerdings erfuhr, dass er zum Busbahnhof Mo Chit im Norden Bangkoks fahren sollte, wollte er die Tour nicht machen. Wir mussten alles wieder ausladen. Dabei übersahen wir – es war ja noch dunkel – die Tüte mit Suchats Schuhen, zum Glück waren es die alten, die neuen hatte er an. Trotzdem haben wir uns geärgert. Mit dem nächsten Taxi kamen wir dann glücklich zum Busbahnhof, von wo Suchat um acht Uhr in einem sehr komfortablen Bus Richtung Buri Ram und weiter nach Norden abfuhr. Gegen zwölf rief er mich von Korat aus an, wo der Bus gerade eine Pause einlegte. Um zwei verließ er den Bus und wurde von Schwager und Schwester für den Transport nach Nadun abgeholt. Um drei war er dann zu Hause.

Auf dem Rückweg vom Busbahnhof nutzte ich die Gelegenheit, da ich nun sowieso ganz in der Nähe war, den berühmten Chatuchak-Markt zu besuchen. Ein riesiger Markt, auf dem man alles kaufen kann : das Übliche, wie Kleidung, Essen, Souvenirs, Buddha-Statuen, Geschirr, aber auch Möbel, Mopeds und vieles andere.

Die restlichen Tage hier werde ich vielleicht noch das ein oder andere an Bekanntem aufsuchen, um festzustellen, was sich geändert hat, und um alte Erinnerungen aufzufrischen, möglicherweise auch noch Neues erkunden, vor allem aber die angenehme Wärme (33 Grad) genießen, bevor es wieder ins kalte Deutschland geht.

Bis dahin herzliche Grüße, auch im Namen von Suchat.

Paul



Amnard, Paul, Suchat


Schröder, Paul
Suchat - Chronik einer eingetragenen Partnerschaft
(Verlagshaus Schlosser) ISBN: 978-3-86937-351-5
Paperback, ca. 235 S. Preis 14,90 €


Die Biographie Suchats zeigt die Schwierigkeiten, die überwunden werden müssen, wenn jemand aus einem nicht europäischen Land in Deutschland leben möchte. Ebenso die Formalitäten beim Abschluss einer eingetragenen Partnerschaft, speziell bei Partnern verschiedener Nationalität. Konkret werden hier auch die besonderen Probleme einer gleich-geschlechtlichen Partnerschaft im politischen, gesetzlichen und kirchlichen Bereich dargestellt. Nicht zuletzt wird der Leser durch eine Reihe spannender und aufregender oder lustiger Erlebnisse unterhalten

(Bei www.VS-media-shop.de zu erhalten.)
 

Im Folgenden ein Auszug aus dem Buch (Seite 10 bis 12):

Vorgeschichte 

Begonnen hatte es im Jahr 2000. In diesem Jahr hatte ich mich entschlossen, noch mal nach Thailand zu reisen, womöglich ein letztes Mal, gewissermaßen um mich von meinem langjährigen Bekannten Pilas zu verabschieden. Diesen hatte ich 1991 kennen gelernt, auch zweimal nach Deutschland eingeladen und zwischen 1991 und 1996 ihn und seine Familie mehrfach in Thailand besucht.
Der letzte Besuch in Thailand war im Jahre 1996, lag also vier Jahre zurück und war im Zuge einer Reise erfolgt, die ich für Freunde und Kollegen organisiert hatte:
An unserer Schule gab (und gibt es immer noch) eine Gruppe von Lehrern, die sich regelmäßig zum Fußballspielen traf. Diese Gruppe verabredete sich auch zu Spielen gegen andere Teams von Schulen oder anderen Institutionen im Ausland und unternahm im Allgemeinen jährlich eine Fahrt, bei der zwar das Fußballspielen der Anlass war, aber auch kulturelle und unterhaltsame Aspekte nicht zu kurz kamen. Unter anderem führten diese Ausflüge in Länder wie England, Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland. Als einer dieser Kollegen zeitweise im Auslandsdienst an der Goethe-Schule in Buenos Aires tätig war, wurde sogar ein „Ausflug“ dorthin vereinbart. Mir wurde, obwohl nicht Fußballspieler, die Ehre zuteil, diese Reise nach Argentinien zu organisieren. Um entsprechende Gruppenermäßigungen für einen solchen doch nicht ganz billigen „Ausflug“ zu bekommen, durfte hier der Teilnehmerkreis über die Fußballer hinaus erweitert werden, so dass auch andere Kollegen und Freunde, Frauen und Kinder daran teilnehmen konnten. Diese Reise im Jahr 1991 führte uns nach Feuerland, in die Anden, zu den Iguazu-Wasserfällen und zuletzt natürlich zum Fußballspiel nach Buenos Aires.
Zwei Jahre später hatten sich einige dieser Teilnehmer zu einem Urlaub in der Nähe von Katakolon auf der Peleponnes in Griechenland entschlossen. Zu diesem Zeitpunkt im Sommer 1993 war auch gerade Pilas zum zweiten Mal zu Besuch in Deutschland, und die Freunde fragten, ob wir nicht Lust hätten, auch nach Griechenland zu kommen. Tatsächlich ließ sich dies noch organisieren, wenn auch nur mit einem Flug von München aus; aber dies war dann zugleich Gelegenheit, Pilas München zu zeigen.
Während unseres Aufenthalts in Griechenland keimte bei Unterhaltungen die Idee, auch einmal ein Fußballspiel in Thailand durchzuführen, das Pilas organisieren sollte. Später wurde diese Reise für 1996 ins Auge gefasst, genügend Zeit für Organisation und zum Ansparen der Reisekosten.
Zur Vorbereitung dieser Reise flog ich im Sommer 1995 wieder nach Thailand, um noch Einzelheiten zu regeln und den genauen Ablauf der Reise zu planen. So bat ich zum Beispiel Pilas, mit mir im Auto von Bangkok nach Phuket zu fahren, um zu testen, ob diese Fahrt für die Gruppe sinnvoll wäre oder ob man besser zum abschließenden Badeaufenthalt dorthin fliegen solle. (Wir sind dann geflogen.) Im Verlauf dieser Erkundungen wurde mir klar, dass Pilas mit der Organisation eines Fußballspiels überfordert war. Fußball ist in Thailand sowieso nicht der bevorzugte Nationalsport und auch die Kollegen und Freunde von Pilas – er arbeitete damals bei einer Versicherung – schienen keine Fußballer zu sein. So ging ich eines Tages zur deutschen Botschaft und fragte dort, ob es hier eine Fußballmannschaft gebe. Für die Angestellten dort, die wohl eher auf Visa- und Pass-Angelegenheiten eingestellt waren, ein ungewohntes Ansinnen, aber man brachte mich mit einem Beamten ins Gespräch, der Mitglied eines Fußballteams von Ausländern in Bangkok war. Von diesem erhielt ich die Adresse und Telefonnummer des Vorstandes der so genannten „German All Stars“. Diesen rief ich an, schilderte ihm mein Problem und er stellte ein Fußballspiel gegen unsere Mannschaft als durchaus möglich in Aussicht. Wenn wir den genauen Termin wüssten, solle ich mich wieder melden. So kam es dann im Jahr darauf tatsächlich zur Thailandreise der Kollegen mit ihren Familien und einem Fußballspiel in Bangkok. Für die Tatsache, dass die Kollegen eindeutig verloren, fanden sie ausreichende Entschuldigungen.         








Im letzten Jahr erschienen:

Paul Schröder
Von Afghanistan nach Tibet.                                                                                                  
Reisen in Asien  von 1974 bis 1981.                                                                                
Deutsche Literaturgesellschaft.
ISBN 978-3-86215-157-8.                                              
Preis 16.80 Euro 







Grüße von unserer Florida-Reise  im Februar-März 2011

Liebe Freunde, Verwandte und Bekannte,

nachdem wir jetzt schon zwei Wochen in Florida sind, wird es Zeit ein paar Gruesse zu schicken.
Nachdem ich dem Angebot von Lufthansa, fuer 506 Euro pro Person nach Miami und zurueck zu fliegen, nicht widerstehen konnte, sind wir vor zwei Wochen bei -6 Grad zu Hause weggeflogen und in Miami bei +26 angekommen. Wir geniessen das Wetter hier sehr, da die Temperaturen tags so zwischen 23 und 28 Grad Celsius liegen, nachts so bei 17 bis 20. Dabei weht meistens ein leichter Wind, so dass es nie schwuel oder unangenehm ist. Nur zweimal hatten wir fuer wenigen Stunden leichten Regen.


Nach unserer Ankunft fuhren wir mit unserem Mietauto (Nissan Rogue)

nach South Beach, wo wir am  Ocean Drive, direkt gegenueber dem breiten Strand unser Hotel (Starlite - siehe Bild bei Nacht) hatten. Es gehoerte zu den Bauten des Art Deco Viertels und ist sogar auf Postkarten zu finden. Natuerlich war es nicht das neueste und beste, aber bei der Lage muss man Kompromisse machen.


Nach drei Tagen fuhren wir dann nach Cocoa Beach, das in der Naehe von Cape Canaveral liegt und von wo aus wir das Kennedy Space Center besuchten.

Naechste Station war am Golf von Mexiko St. Petersburg mit seinem endlos langen Strand, dann Fort Myers, wo wir auch den Strand genossen, aber auch das Edison-Museum besuchten.

Von da machten wir eine lange Fahrt ueber die "Keys" nach Key West. Suchat fuhr den groessten Teil der 500 km, lediglich die Strecke ab Key Largo bis Key West (ca 160 km) mit ihren vielen Bruecken zwischen einzelnen Inseln, den Atlantik auf der einen, den Golf von Mexiko auf der anderen Seite, fuhr ich selbst, um Suchat Gelegenheit zu geben, die Aussicht zu geniessen. In Key West waren wir dann am suedlichsten Punkt der USA (nur 90 Meilen von Kuba entfernt). Mittlerweile sind wir wieder auf dem Festland in Fort Lauderdale, wo wir noch ein paar Tage bleiben. Mitte naechster Woche werden wir wieder zu Hause sein und hoffen, dass dann die Temperaturunterschiede nicht mehr gar so gross sind.



Es gruessen Euch alle herzlich

Paul und Suchat

                                                                       Vor unserer Rückreisereise ein       letztes Bild vom Strand in   Miami Beach.


Reise nach Vietnam im April 2009

Ho Chi Min - Mausoleum in Hanoi




 Wir waren dieses Jahr wieder mit einer Reisegruppe unter der Leitung meines ehemaligen Kollegen Horst Hutter unterwegs. Dieses Mal auf einer Studienreise durch Vietnam. Zwei Drittel der Gruppe waren Leute, die auch schon bei unserer Reise im Sommer 2006 durch Thailand dabei waren (der Reisebericht von damals steht weiter unten auf der Homepage) und die damals schon gut harmonierten und dies auch jetzt wieder taten. So hatten wir neben den Reiseerfahrungen auch noch zusätzlich viel Spaß.
Die Reise führte uns zunächst nach Hanoi, wo wir die ersten Eindrücke sammeln konnten. Neben den Sehenswürdigkeiten (Gedenkstätten für Ho Chi Min, Tempel u.a.) beeindruckte uns vor allem der Straßenverkehr, der für unser Empfinden total chaotisch abläuft. So war die Fahrt mit der Fahhradrikscha durch die Altstadt von Hanoi ein besonderer Nervenkitzel und das Überqueren der Straßen (speziell in Hanoi und Saigon) angesichts eines Ansturms von Hunderten von Mopeds geriet jedes Mal zur Mutprobe.

 Man kann nicht immer damit rechnen, dass die Mopeds so diszipliniert vor der roten Ampel warten, sofern es überhaupt eine Ampel gibt.


Leider war das Wetter zu Anfang unserer Reise nicht so sehr gut. In Hanoi regnete es öfter und war ziemlich kühl. Dies änderte sind auch nicht in der Halong-Bucht, deren grandiose Landschaft wir leider auch nicht bei besten Verhältnissen bewundern durften. Ebenso besichtigten wir den Kaiserpalast in Hue mit Regenschirm.
In Da Nang und Hoi An wurde das Wetter endlich besser und wärmer. So konnten wir die Fahrt mit den Fahrrad-Rikschas durch Hoi An und das Frühstück in einem wunderschönen Hotel am Fluss voll genießen.
Auch unser Aufenthalt in Na Trang am Meer war so, dass wir das Strandleben dort zur Erholung am Meer nutzen konnten, bevor wir uns aufmachten, das hektische Treiben in Saigon (Ho Chi Min City) in Augenschein zu nehmen. Während hier die Gruppe eine Stadtrundfahrt machte, waren Suchat und ich mit zwei weiteren Gruppenmitgliedern von Horst und seinem Freund Than (einem Vietnamesen aus Saigon) eingeladen, die Familie von Than an diesem Tag zu besuchen, was eine außergewöhnliche Erfahrung war - und eine schweißtreibende, weil es an dem Tag sehr heiß war und in dem Dorf, aus dem Than stammt, ausgerechnet an dem Tag kein Strom vorhanden war (was normalerweise ein bis zwei Mal im Monat vorkommt), so dass auch keine Ventilatoren liefen und wir uns notdürftig mit Fächern etwas Kühlung verschaffen mussten. Beinahe hätten wir noch das Abendessen im Hotel verpasst, weil der Taxifahrer, der uns zurückbringen sollte, das Hotel nicht fand (es ist eins der besten am Platze) und wir unsere rechtzeitige Rückkunft nur der Tatsache zu verdanken hatten, dass wir einen Reiseführer mit Stadtplan dabei hatten und so den Fahrer dirigieren konnten.
Nach einem Ausflug nach Tai Ninh, wo wir einen Tempel der Cao Dai-Sekte besuchten, waren wir zum Abschluss im Mekong-Delta in Can Tho. Dort hatten wir einen schwimmenden Markt und eine Reisschälmühle auf dem Programm und konnten auf der Fahrt dahin noch eine idyllische Bootstour auf einem Nebenarm des Mekong machen.


Nach abschließenden Besichtigungen in Saigon flog die Gruppe über Bangkok zurück nach Frankfurt. Suchat und ich stiegen in Bangkok aus und verbrachten noch eininge Tage in Thailand.


Weitere Bilder von der Reise demnächst in der Bildergalerie bzw. im Mediencenter
                             





Durch die Versetzung in den Ruhestand konnten wir eine günstige Zeit für unsere Reise nach Thailand und Burma wählen, wo im Februar das angenehmste Klima herrscht. Es ist meist trocken und sonnig, aber trotzdem nicht zu warm, vor allem nachts kühlt es doch angenehm ab, an manchen Orten war es auf unserer Reise morgens sogar unangenehm kühl.

Suchat war schon zwei Wochen früher abgereist und hatte seine Familie noch zu einem kurzen Uralub nach Bangkok und Pattaya eingeladen, da Vater und Schwester noch nie am Meer waren (das Bild zeigt mit seiner Nichte). Ich bin in der ersten Februar-Woche nachgekommen, habe Suchat am neuen Bangkoker Flughafen getroffen und wir sind dann gleich weiter nach Chiang Mai geflogen, von wo aus wir am naechsten Tag drei Stunden mit dem Linienbus nach Phayau gefahren sind, um Suchats Bruder zu besuchen, der dort zur Verpflegung der Studenten an der Universität beitraegt. Das klingt etwas umständlich, weil unser Begriff Mensa das System nicht richtig beschreiben würde. Das “Universitäts-Restaurant” besteht aus einer großen Speisehalle, an deren einer Seite eine Reihe von Imbiss- und Getränke-Shops angeordnet sind. Dort können sich die Studenten, je nach Geschmack, etwas zu essen besorgen. Einen solchen Imbiss-Kiosk betreibt der Bruder von Suchat. Die Universität selbst liegt auf einem riesigen abgesperrten Gelände, an dessen Zugang hunderte von Mopeds abgestellt sind, da die Studenten mit diesen nicht aufs Gelände fahren dürfen, sondern Shuttle-Busse benutzen müssen.

Da die Busfahrt hin und zurück über sechs Stunden in Anspruch nahm, blieb dann nach dem Besuch an der Universität für die Besichtigung der Stadt kaum mehr Zeit.

Am nächsten Tag flogen wir dann abends von Chiang Mai nach Yangon in Myanmar (=Burma). Da wir erst abends ankamen und morgens um 6.30 Uhr schon weiterflogen nach Bagan, haben wir von Yangon zu Beginn kaum etwas gesehen. Dafür hatten wir nach unserer Ankunft in Bagan am frühen Morgen hier den ganzen Tag für die Besichtigung dieser riesigen Tempelanlagen. Wir haben die wichtigsten der Pagoden, es sind hunderte, mit dem Auto besichtigt. Man kann, wenn man mehr Zeit hat auch mit einer Pferdekutsche oder dem Fahrrad das ungeheuer weitläufige Gelände durchstreifen. Am nächsten Tag flogen wir weiter nach Mandalay, das auch einige interessante Objekte zu bieten hatte, aber letzlich nicht so sehr beeindruckend ist. Die Tempelanlage auf dem Mandalay-Hill erinnert etwas an die von Wat Doi Suthep in Chiang Mai, welche wohl aber künstlerisch wertvoller ist, wenn man das so sagen kann.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir in der Nähe des Inle-Sees, der sehr schön in einer bergigen Landschaft liegt. Ein Ausflug führte über schmale, sehr schlechte Straßen nach Pindaya, wo sich in einer Tropfsteinhöhle über 8000 Buddha-Figuren befinden. Am nächsten Tag machten wir von unserem auf dem See liegenden Hotel aus eine Bootstour zu verschiedenen Orten am See. Interessant waren bei dieser Gelegenheit auch die Fischer, die auf einem Bein stehend mit dem anderen rudern, um die Hände zum Arbeiten frei zu haben. Der Höhepunkt der Burma-Reise war dann sicher die vergoldete Schwedagon-Pagode in Yangon, die mit ihrer Höhe von fast 100 Metern die Stadt dominiert. Die Größe wird auf Abbildungen so nicht wiedergegeben. Man kann sie von vielen Orten in Yangon sehen, ähnlich, wie der Dom in Koeln von nah und fern zu sehen ist. Verblüffend ist die Einstellung der Burmesen zu ihren "Kunstwerken". Wir würden manches als künstlerischen Stilbruch ansehen: z.B. Fahrstühle oder Rolltreppen als Aufgang zur Pagode oder bunte Lichterketten (quasi als Heiligenschein) um die Köpfe etlicher Buddhastatuen. Auf unserer Rundfahrt durch Yangon haben wir noch eine Reihe weiterer Tempelanlagen besichtigt und Suchat war als Buddhist von Burma total begeistert und war andauernd am Beten. Er möchte deshalb auch unbedingt wieder hin.

Die Reise über begleitete uns U Ngwe Tun, wir nennen ihn Chai, ein alter Freund von Suchat aus seiner Zeit in Bangkok, wo sich beide gegenseitig viel geholfen haben. Von den politischen Problemen haben wir als Touristen nichts bemerkt, außer verschiedentlichen negativen Äußerungen über die Regierung. Aber die Zustände sind natürlich nicht erfreulich für die Bevoelkerung, wenn man die Inflation ansieht (beim Geldwechseln erhält man soviel Scheine, dass man diese nie alle in der Hosentasche, geschweige denn in einem Geldbeutel, unterbringen kann, sondern immer eine zusätzliche Tasche braucht). Die Taxis sind meist in einem bedenklichen Zustand und man wundert sich manchmal, dass sie noch fahren und nicht auseinanderfallen. Auch viele Gebäude sehr von außen sehr verkommen aus. Manches erinnerte mich an Reisen in entsprechende Länder vor dreißig bis fünfunddreißig Jahren. Aber die Leute sind nett und hilfsbereit. Da diejenigen, mit denen wir meistens zu tun hatten, vielfach vom Tourismus leben, waren Sie auch dankbar, dass wir gekommen waren, da der Touirsmus seit den Unruhen im letzten Jahr sehr zurückgegangen ist. Ein Führer äußerte sich besonders lobend über die Deutschen, die als erste wieder gekommen seien. Für uns war es natürlich sehr angenehm, trotz Hauptreisezeit nicht inmitten von Touristenherden reisen zu müssen.

Nach unserer Rückkehr nach Thailand fuhr Suchat zu seiner Familie gereist und blieb dort etwa zehn Tage. Ich war in dieser Zeit eine Woche in Bangkok und wechselte dann nach Pattaya, um dort auch noch alte Bekannte  zu treffen (u.a. Harry unseren Bekannten, den wir auch in USA besucht haben, und Karl und Suthat aus Langen bei Darmstadt, die in Pattaya mittlerweile eine Wohnung gekauft haben und dort überwintern). 





Paul und Suchat vor der Schwedagon-Pagode in Yangon (15.2.2008)


Das Tempel-Feld von Bagan

Weitere Bilder in der Bildergalerie oder in meinem Mediencenter bei T-Online (Für Zugang ist ein Freischaltungscode nötig, den ich auf Anfrage gerne zuschicke.)


Rückblick auf 2006:




Im Juli/August 2006 waren wir auf einer Studienreise in Thailand:


Ein paar Bemerkungen zum Zustandekommen der Reise: Mein Freund und ehemaliger Kollege Pfarrer Horst Hutter ist am Evangelischen Fort- und Weiterbildungsinstitut in Landau (EFWI) Dozent. Im Rahmen dieser Tätigkeit bietet er auch
öfter Studienreisen an, die im Zusammenhang mit Religion stehen. So
war er z.B. schon in Russland und Griechenland "auf den Spuren der
Orthodoxie", in Südspanien "auf den Spuren des Islam" und diesmal
nach Thailand auf den Spuren des Buddhismus". Bei der Vorbereitung und
Planung der Reise hat er Suchat und mich gebeten zu helfen und die
Reise als "Hilfspersonal" (vornehmer "Referenten") zu begleiten.
So sind wir am 19. Juli mit einer Gruppe von insgesamt 31 Teilnehmern
nach Thailand geflogen, haben sofort am Tag unserer Ankunft (morgens
um 7 Uhr) nach dem Nachtflug mit dem Programm begonnen. Zunächst
sind wir vom Flughafen Bangkok aus Richtung Osten nach Nakhon
Ratchasima gefahren und haben am Nachmittag die Tempelanlage von
Pimai besichtigt. Am nächsten Tag stand morgens eine weitere Anlage
im Khmer-Stil auf dem Programm (Einfluss von Ankor Wat in Kambodscha,
das nicht weit entfernt liegt) und am Nachmittag erlebten wir einen
der Höhepunkte der Reise: Wir besuchten die Familie von Suchat in
der Nähe von Nadun oder, besser gesagt, wir besuchten das Dorf. Denn
dies war  nicht nur ein privater Familienbesuch, sondern das ganze
Dorf war auf den Beinen, um unserer Gruppe einen gebührenden Empfang
zu bereiten. Der Mönch des Ortes mit "Gehilfen" wartete, der erste
und zweite Buergermeister waren zum Empfang gekommen und vor dem
Tempel waren Tische mit Stühlen und Erfrischungen aufgebaut.
Außerdem jubelten uns viele Leute zu, vor allem auch die Kinder.
Nach der Überreichung von Geschenken an den Tempel und den
Buergermeister wurden wir in einer Prozession durch das Dorf
geleitet, wie sie sonst stattfindet, wenn junge Männer für einige
Zeit oder für immer ins Kloster gehen. Dies ist für alle ein
Freudenfest, der Umzug wird von einer "rollenden Disco" begleitet und
man bewegt sich tanzend durch die Strassen. Diese Ehre wurde nun uns
zuteil. Der Umzug endete am Haus von Suchats Familie, die das ganze
Haus ausgeräumt hatte, um für alle Teilnehmer der Gruppe bequeme
Sitzgelegenheiten zu bieten, die sie wohl auch bei Nachbarn
ausgeliehen und zum Haus transportiert hatte. Auch standen Obst,
Gebaeck und Erfrischungen bereit. Ein für uns überwältigender
Empfang. Bevor wir weiterfuhren, besichtigten wir noch eine örtlich
sehr bekannten Tempel in der Nähe, wo angeblich Reliquien aufbewahrt
werden und einmal im Jahr ein großes Fest stattfindet.

Nach der Übernachtung in Khon Kaen fuhren wir Richtung Laos, dann
Richtung Westen am Mekong entlang, der hier die Grenze zu Laos
bildet, und dann weiter auf gebirgigen Strassen nach Phitsanoluk in
Zentralthailand. Nach der Besichtigung der Tempelanlage dort am
nächsten Morgen ging es weiter in den Norden Thailands über
Sukhotai nach Chiangmai. Hier blieben wir immerhin drei Nächte,
besichtigten eine Reihe von wichtigen Tempeln, aber auch einen Mittag
lang die Handwerksbetriebe von San Khampeng (Edelstein- und
Goldbearbeitung, Seidenwebereien und anderes), wo einige der Gruppe
dem Kaufrausch verfielen.

Nächste Station war Bangkok, wo wir auch ein vielfältiges Programm absolvierten (Wat Phra Keo, Wat Po, Königspalast, Klongfahrt, Wat Arun u.a.). Am freien
Ruhetag haben es alle (außer Suchat und mir) vorgezogen, nochmal ein Mammutprogramm einzulegen (Abfahrt morgens 6.30 Uhr, Rückkunft am Abend) und zu den schwimmenden Märkten und zum River Kwai zu fahren. Da ich dort schon mehrfach war, habe ich es vorgezogen, auszuschlafen und  meine Post zu erledigen.

Am nächsten Tag ging das geplante Programm dann weiter mit einer Fahrt nach
Ayutthaia, der alten Königsstadt.
Nach den Strapazen der Studienfahrt erholte sich die Gruppe noch wenige Tage am Strand von Phuket.
Im Grossen und Ganzen haben alle von kleineren Problemen
abgesehen die Strapazen  gut überstanden.
 

Weitere Bilder in der Bildergalerie


Berichte und Bilder von früheren Reisen finden sich jetzt unter der Rubrik Hobbies

Übrigens: Im April 2009 werden viele Teilnehmer dieser Reise (auch wir) nach Vietnam fahren (wieder unter Leitung von Horst Hutter).



  • Berichte aus dem Alltag:

Suchat beim Kochen (August 2007)



Paul wurde der Schulbeginn im April 2005 im wahrsten Sinne des Wortes "versüßt", als ihm Abiturienten, die Ende März die Schule verlassen hatten, nachträglich zum Abschied einen großen Osterhasen schenkten.






Sommer 2005

Suchat als Fotomodell:


2004 nahm Suchat an einem Wettbewerb eines Magazins teil und kam unter die letzten Zwölf.

Er gewann ein Foto-Shooting durch einen professionellen Fotografen. Einige Bilder davon wurden in der Zeitschrift abgedruckt und eins wurde zum Titelbild der Juni-Ausgabe. Dies seht ihr hier. Andere in der Bildergalerie.                                          
Seit Februar 2007 hat er auch öfter als Komparse bei Fernsehproduktionen gearbeitet und war unter anderem "In einem Fall für zwei" zu sehen.  Zuletzt in der Folge "Falsche Fährte" im Dezember 2008. Auch im Januar 2009 war er in der Folge "Zwischen den Fronten" aus der Serie "Der Staatsanwalt" als Gärtner zu sehen. Ein weiterer Auftritt in "Die Patin" war allerdings so im Hintergrund, dass man ihn nur schwer erkennen konnte.


Paul und สุชาติ

 
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